28. Februar 2025 / Polizeimeldung

Altweiber im Kreis Gütersloh - Messerkontrollen der Polizei dauern an

Einsatz, Kriminalität Altweiber im Kreis Gütersloh - Messerkontrollen der Polizei dauern an Die...

Veröffentlicht am 28. Februar 2025 um 11:33 Uhr von Pressestelle Polizei Gütersloh

Kreis Gütersloh (FK) - Die Altweiberfeierlichkeiten (27.02.) sind am Tag und auch in der Nacht aus polizeilicher Sicht ruhig verlaufen. Die Polizei hat alle Umzüge mit starken Kräften begleitet. Im Zuge aller Veranstaltungen wurden wie angekündigt verstärkt Personenkontrollen durchgeführt. Insbesondere wurde dabei das bestehende Messerverbot überprüft. Zwei Messer wurden sichergestellt. Die Kontrollen werden auch in den kommenden Tagen intensiv weitergeführt und sind Teil des Maßnahmenkonzepts der Polizei Nordrhein-Westfalen gegen Messergewalt. Weitere Informationen befinden sich auf der landesweiten Themenseite: https://polizei.nrw/messergewalt .

Die Besucherzahlen fielen aus polizeilicher Sicht dieses Jahr geringer aus als in den Vorjahren.

In Schloß Holte-Stukenbrock waren den Tag über verteilt ca. 5000 Menschen unterwegs. Die Polizei hat insgesamt fünf Ermittlungsverfahren eingeleitet. Darunter zwei Körperverletzungen unter Karnevalisten, eine Sachbeschädigung und eine Beleidigung auf sexueller Grundlage. Ein 25-jähriger Bielefelder schlug bei einer Anzeigenaufnahme um 17.15 Uhr in einem Partyzelt einen Polizeibeamten. Im Anschluss erhielt er einen Platzverweis. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Widerstands wurde eingeleitet. Insgesamt erhielten 17 Personen Platzverweise.

In Rietberg schätzt die Polizei die Besucheranzahl auf 6500. Vier Strafanzeigen wurden für den Zeitraum gefertigt. Ein 30-jähriger Verler war stark angetrunken, als er randalierend in einem Partyzelt auffiel. Als die Polizei eintraf, schubste er einen Beamten. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Mann in das Gütersloher Polizeigewahrsam gefahren. Darüber hinaus wurden noch zwei Anzeigen aus dem Deliktsbereich Drogenkriminalität geschrieben und in Ermittlungsverfahren wegen einer Beleidigung auf sexueller Grundlage gefertigt. 19 Personen erhielten Platzverweise.

In Harsewinkel waren ca. 900 Karnevalisten aktiv. Auch hier wurden vier Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zwei wegen Beleidigung auf sexueller Grundlage und ein Körperverletzungsdelikt. Ein Fahrradfahrer wollte in der Nacht gegen 2.15 Uhr mit deutlich über 1,6 gemessenen Promille das Fest verlassen. Ihm wurde eine Blutprobe abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Sieben Personen erhielten Platzverweise.

Quelle: Polizei Gütersloh - hier Original öffnen (guetersloh.polizei.nrw)

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