26. Juni 2020 / Sport

Gute Ausgangslage für den SC Verl in der Relegation!

Mit etwas Glück konnte ein 2:2 Unentschieden erreicht werden!

Spätes Ausgleichstor sichert dem SCV eine gute Ausgangslage fürs Rückspiel


Für den Sportclub stand nach langer Zwangspause das Hinspiel der Regionalligaaufstiegsspiele beim 1.FC Lokomotive Leipzig auf dem Programm. 

Ein Blick auf die abgelaufene Saison:  

Der heimische 1.FC Lok sicherte sich das Aufstiegsduell zur 3.Liga mit einer Punkteausbeute von 47 Punkten aus 22 Spielen. Dank der Anwendung der Quotientenregel überflügelte die Mannschaft von Coach Wolfgang Wolf noch die zuvor auf Platz 1 geführte VSG Altglienicke. 

Der SC Verl indes sammelte mit nur einer Niederlage 53 Punkte aus ebenfalls 22 Partien. Aufgrund dessen, dass der SV Rödinghausen als Spitzenreiter keine Lizenz für die 3.Liga stellte, sicherte man sich die Teilnahme an den Aufstiegsspielen.

Spielverlauf: 

Bei hochsommerlichen Bedingungen im Leipziger Bruno-Plache Stadion kam die Heimmannschaft mit viel Wille aus der Kabine und sollte sich früh mit dem 1:0 belohnen. Zunächst noch ohne Top-Torjäger Matthias Steinborn fand Maik Salewski mit seiner Flanke von der linken Außenbahn, im Nachgang eines Freistoßes, den am langen Pfosten völlig unbehelligten Wolf, der zum Führungstreffer einsetzen sollte. 

In der Folge entwickelte sich eine kampfbetonte Partie, in der erneut der 1.FC Lok für die nächste Torannäherung sorgen sollte. Salewski zirkelte einen Freistoß aus gut 20 Metern hervorragend - der Ball schlug an den rechten Außenpfosten.(16‘)  Aber auch der SCV sorgte in dieser Phase für Torgefahr. Torjäger Yildirim scheiterte nach vorausgegangenem Schulze Fehlpass freistehend an Keeper Guderitz (19‘). 

Die Partie wurde nun fahriger, viele Zweikämpfe sollten die Partie bestimmen. Der SC Verl versuchte es trotz der fast viermonatigen Zwangspause jedoch weiter, fußballerische Akzente zu setzen und das gelang auch wenige Minuten vor der Pause. Nachdem Yildirim eine gute Einschussgelegenheit verpasst hatte, bewahrte dieser den Blick für den im Zentrum lauernden Janjic. Sein Abschluss geriet jedoch zu Zentral (43‘). 

Das für den Sportclub so wichtige Auswärtstor gelang wenige Augenblicke später, als Stöckner die Leipziger Abwehr mit einem klasse Ball auf den durchgestarteten Schikowski ausspielte. Dieser ließ mit seinem Abschluss aus halblinker Position Guderitz keine Chance. 

Das 1:1 kurz vor dem Pausenpfiff (45+1‘)

Nach dem Seitenwechsel sollte die Partie jedoch mit offenem Visier gestaltet werden. Gleich zu Beginn der zweiten 45 Minuten kam Lok Toptorschütze Steinborn für Verteidiger Berger in die Partie. Es sollte der Startschuss für ereignisreiche Minuten werden. 

Gleich nach 48‘ Minuten kam der gerade eingewechselte Steinborn zu einem ersten Abschluss - Brüseke parierte (48‘). Wenige Augenblicke später lag der Torschrei dann aber so richtig auf den Leipziger Lippen. Nach abgefälschtem Wolf Schuss und Ziane Grätsche flog der Ball an die Unterkante der Latte, dann auf die Linie des Tores und von dort aus erneut an die Latte und letzten Endes zurück ins Spiel (52').

Aber auch der SCV kam postwendend zu seiner Großchance zur Führung. Doch erneut fand Yildirim in Guderitz seinen Meister (54‘). Jubeln durfte stattdessen der 1.FC Lok, der durch einen herausragenden Schlenzer durch Steinborn mit 2:1 in Führung ging. Sein Schuss nahe der Sechzehnerkante aus halblinker Position schlug unhaltbar ins rechte SCV Toreck ein (56‘).

In der Folge zog sich die Heimmannschaft wieder etwas mehr zurück. Beiden Mannschaften war allerdings auch die lange Pause und die hohen Temperaturen anzumerken. Chancen waren eine Rarität. Trotz allem blieb der SC Verl seiner Linie treu und versuchte weiter, fußballerische Akzente zu setzen und wurde wenige Minuten vor dem Ende mit dem späten Ausgleich belohnt. 

Nach einer Kurt-Flanke und einer Kopfball-Bogenlampe durch Verteidiger Urban griff Lok Keeper Guderitz unbedrängt daneben und legte sich somit den Ball wenige Augenblicke vor Schlusspfiff in den eigenen Kasten. Der späte Ausgleichstreffer sollte in der Folge auch für den Endstand sorgen. 

Aufstellung: 

1.FC Lokomotive Leipzig

Guderitz - Berger (46' Steiborn) - Urban - Schinke - Ziane - Wolf - Schulze - Heynke (74') - Zickert - Salewski - Pfeffer (79' Hajrulla)

Cheftrainer: Wolfgang Wolf  

SC Verl: 

Brüseke - Schöppner (80' Haeder) - Schallenberg - Kurt - Janjic - Choroba - Yildirim (90' Schröder) - Langesberg - Ritzka - Stöckner - Schikowski (81' Andzouana)

Cheftrainer: Guerino Capretti 

Daten: 

Tore: 1:0 Wolf (6‘), 1:1 Schikowski (45+1‘), 2:1 Steinborn (56‘), 2:2 Guderitz (ET, 88‘)

Gelbe-Karten:  Zickert, Urban, Schulze, Heynke, Pfeffer - Stöckner 

Gelb-Rote-Karten: 

Rote-Karten: 

Schiedsrichter: Florian Badstübner 

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