Spaß am Sport für alle: Das war das Motto beim ersten Sport- und Inklusionstag, zu dem die Stadt Verl eingeladen hatte. Mit Unterstützung des TV Verl, des FC Sürenheide, der Verler DLRG-Ortsgruppe und der Rollstuhlsportabteilung des DSC Arminia Bielefeld gab es viele Info- und Mitmachangebote. Egal ob jung oder alt, ob mit oder ohne Beeinträchtigung – für jede und jeden war etwas dabei.
Die Besucherinnen und Besucher mit und ohne Handicap probierten sich in unterschiedlichsten Sportarten aus. Neben Boule, Judo, Darts und Zielwerfen war vor allem die Basketball-Station ein Anziehungspunkt. Unter der Anleitung des engagierten Basketball-Jugendtrainers David Hildebrandt und mit Hilfe der vom DSC Arminia Bielefeld sowie des Mitschke Sanitätshauses zur Verfügung gestellten Rollstühle konnten Interessierte Rollstuhl-Basketball ausprobieren und die Faszination dieses inklusiven Sports hautnah auf dem Spielfeld erleben.
Ein weiteres Highlight waren die Wheel-Soccer-Spiele des DSC Arminia Bielefeld, einer Art Fußball im Rollstuhl. Auch hier konnten Besucherinnen und Besucher aller Altersklassen den Rollstuhl als Sportgerät testen und sich bei den flinken Wheel-Soccern der Arminia so manchen Trick abschauen. „Es war wirklich eine gelungene Veranstaltung, bei der Berührungsängste abgebaut werden konnten. Unsere Rollstühle waren stets im Einsatz, nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen, die sich für den Rollstuhlsport interessiert haben“, zog Susanne Mitschke, stellvertretende Vorsitzende der Rollstuhlsportabteilung des DSC Arminia Bielefeld, eine positive Bilanz. „Beim nächsten Mal sind wir sicher gerne wieder mit dabei“, kündigte sie an.
Bei der Bunten Bande, der inklusiven Sportgruppe des TV Verl unter der Leitung von Maria Determann, war ebenfalls Mitmachen angesagt. Verschiedene Mini-Spiele sorgten für viel Spaß und gemeinsame Bewegung.
„Sport hat einfach eine verbindende Kraft“, freute sich Matthias Haeder von der Sportförderung der Stadt Verl über den großen Zuspruch und die aktive Teilnahme beim Sport- und Inklusionstag. Allerdings gehe es um mehr als Sport: „Wir möchten das Thema Inklusion nachhaltig sichtbarer machen. Der Tag war für die Akteurinnen und Akteure sowie für die Besucherinnen und Besucher gleichzeitig eine gute Möglichkeit, sich kennenzulernen und auszutauschen. Damit möchten wir Netzwerke fördern.“
Der Sport- und Inklusionstag soll deshalb zu einem festen Termin im städtischen Veranstaltungskalender werden. Darüber freut sich auch Mechthild Maasjost, die ehrenamtlich mit der Raphaels-Gruppe aus Kaunitz immer mal wieder Aktionen oder Ausflüge für Menschen mit Behinderung organisiert. „Die Veranstaltung war rundum gelungen. Ich habe nur glückliche Gesichter gesehen! Das schreit nach einer Wiederholung“, bestätigte sie.
Quelle: Stadt Verl - hier Original öffnen (www.verl.de)Bildnachweis: (C) Stadt Verl


