Rietberg – Vom ersten Ton an war klar: Dieser Abend würde besonders werden. Das Songland Trio mit Sängerin Sarah Lipfert, Pianist Christoph Reuter und Gitarrist Stephan Bormann begeisterte am Montagabend das Publikum im Lifestyle Wirtshaus 1643 mit musikalischer Nähe, großer Spielfreude und einem ganz eigenen Sound.
Spürbar vertraut und blind aufeinander eingespielt, entfaltete das Trio eine Musik, die sich jeder klaren Schublade entzieht. Soul, Pop, Jazz und Singer-Songwriter-Elemente verschmolzen zu einer stilistischen Mischung, die gleichzeitig modern, gefühlvoll und überraschend wirkte.
Poetische Songs und musikalische Symbiose
Die Songs von Songland leben von poetischen Texten und musikalischer Tiefe. Im Zentrum stand die ausdrucksstarke Stimme von Sarah Lipfert, die deutsch- und englischsprachige Texte mit großer Leichtigkeit und Präzision zum Leben erweckte.
Christoph Reuter überzeugte am Piano mit unbändiger Spielfreude und feinem Humor, während Stephan Bormann mit groovenden Gitarrenlinien das klangliche Fundament legte. Gemeinsam bildeten sie eine musikalische Symbiose, die das Publikum sofort in ihren Bann zog.
Gemeinsame Momente und große Emotionen
Mit den Titeln „In Between“ und „Telefon“ aus dem Album These Are the Days eröffnete das Trio den Abend – und hatte die Zuhörer sofort auf seiner Seite. Als Stephan Bormann zum Mitsingen einlud, folgte das Publikum begeistert.
Einer der intensivsten Momente des Abends entstand mit „Mondnacht“, einer Ballade nach einem Text von Joseph von Eichendorff. Der Refrain wurde vom Publikum mitgesummt und verwandelte das Stück in ein berührendes Gemeinschaftserlebnis.
Mehr als ein Konzert
Am Ende blieb der Eindruck eines Abends voller Spontaneität, Nähe und Emotion. Das Publikum entließ das Songland Trio nicht ohne Zugaben von der Bühne – ein weiterer Beweis dafür, dass ihre Konzerte weit mehr sind als bloße Auftritte. Sie sind Erlebnisse, die nachklingen.
Fotocredits: kulturig e.V.

