19. August 2020 / Polizei

Laufendes Ermittlungsverfahren wegen Bandenbetrug

Opfer von "falschen Polizeibeamten" gesucht

Ermittlungsverfahren

Auf Grund von gehäuft auftretenden Betrugsfällen zum Nachteil älterer Menschen im Zusammenhang mit falschen Polizeibeamten wurde beim Polizeipräsidium Bielefeld im Juni diesen Jahres eine Ermittlungskommission unter Beteiligung einer Beamtin der Kreispolizeibehörde Gütersloh eingerichtet.

Im Rahmen des von der Staatsanwaltschaft Bielefeld geführten Ermittlungsverfahrens wegen gewerbsmäßigem Bandenbetrugs kam es am 31.07.2020 zu zwei Festnahmen und drei Wohnungsdurchsuchungen in Bielefeld, Verl und Delbrück. Zwei Personen befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Hierbei handelt es sich um einen 22-jährigen Mann deutsch/ türkischer Nationalität und eine 23-jährige Frau türkischer Herkunft, welche als Abholer der Beute innerhalb der Bande fungierten.

Insgesamt wird in dem laufenden Ermittlungsverfahren bisher gegen vier Beschuldigte ermittelt.

Es wird davon ausgegangen, dass es im Zeitraum vom 05.06.2020 bis 10.06.2020 zu weiteren Betrugsfällen im Raum Bielefeld und Gütersloh, welche bisher nicht zur Anzeige gebracht wurden, gekommen ist. Geschädigte, welche Bargeld oder Wertgegenstände an vermeintliche Polizeibeamte übergeben haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Bielefeld, Telefon 0521/ 545-0 (EK Senior 2), zu melden.

Parallel wird bei der Staatsanwaltschaft Dortmund wegen gleichgelagerter Delikte gegen weitere Personen ein Strafverfahren geführt. Auch dieser Komplex wird im Rahmen der Bielefelder Ermittlungskommission bearbeitet.

Foto: © pixabay.com

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