6. April 2022 / Aus aller Welt

Dritte Festnahme nach tödlichen Schüssen in Kalifornien

Nach dem gewaltsamen Tod von sechs Menschen in Kaliforniens Hauptstadt Sacramento befindet sich ein weiterer Verdächtiger in Polizeigewahrsam.

Zwei Polizisten im kalifornischen Sacramento sichern die Gegend ab, in der mehrere Menschen erschossen wurden.

Die Polizei hat nach den Schüssen in Kalifornien mit sechs Toten eine dritte Person festgenommen. Laut Mitteilung wurde der 31-Jährige wegen unerlaubten Waffenbesitzes in Gewahrsam genommen.

Der Mann habe in der Tatnacht eine Waffe bei sich gehabt. Er stehe zurzeit aber nicht im direkten Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen, hieß es weiter. Die Ermittlungen dauerten an.

Drei Männer und drei Frauen im Alter von 21 bis 57 Jahren waren in der Nacht zum Sonntag in der kalifornischen Hauptstadt Sacramento erschossen worden. Zwölf Menschen wurden verletzt. Unbekannte hatten gegen 2.00 Uhr in einem Ausgehviertel der Innenstadt das Feuer eröffnet. Am Tatort wurden mehr als hundert Patronenhülsen gefunden.

Am Montag hatte die Polizei bekanntgeben, den ersten Tatverdächtigen gestellt zu haben. Dem 26-Jährigen wird Körperverletzung und illegaler Waffenbesitz vorgeworfen. Dessen 27-jähriger Bruder wurde wenig später in Gewahrsam genommen. Der Mann sei am Tatort mit schweren Schussverletzungen aufgefunden und in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Ihm wird unter anderem illegaler Waffenbesitz vorgeworfen.


Bildnachweis: © Rich Pedroncelli/AP/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Sommer im Herbst - Oktober endet mit milden Sonnentagen
Aus aller Welt

Bis zu 27 Grad - und das Ende Oktober. Dafür sorgt in diesem Jahr ein seltenes, aber nicht unbekanntes Wetter-Phänomen.

weiterlesen...
Umwelthilfe fordert Böllerverbot zu Silvester
Aus aller Welt

Wegen der Pandemie fiel die große Böllerei in den vergangenen beiden Jahren vielerorts aus. Das dürfte diesmal anders sein. Umweltschützer appellieren deshalb an Bundesinnenministerin Faeser.

weiterlesen...
Forscher wollen Tasmanischen Tiger zum Leben erwecken
Aus aller Welt

Der letzte Tasmanische Tiger starb 1936. Nun wollen Wissenschaftler den australischen Raubbeutler mittels Gentechnologie wieder zurückbringen. Sogar prominente Investoren unterstützen das Projekt.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Aufräumarbeiten auf Insel Ischia werden fortgesetzt
Aus aller Welt

Eine «bomba d'acqua» - ein Platzregen wie er auf Italienisch heißt - verwüstet nachts den Norden von Ischia. Am Tag fehlt von vielen Menschen ein Lebenszeichen - Rettungskräfte machen sich auf die Suche.

weiterlesen...
E-Scooter-Verleiher in Paris verschärfen ihre Regeln
Aus aller Welt

Kreuz und quer sind Touristen wie Bewohner in Paris mit E-Scootern unterwegs - auf der Straße werden Regeln oft missachtet, Roller liegen auf Gehwegen herum. Die Stadt denkt nun über ein Verbot nach.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Aufräumarbeiten auf Insel Ischia werden fortgesetzt
Aus aller Welt

Eine «bomba d'acqua» - ein Platzregen wie er auf Italienisch heißt - verwüstet nachts den Norden von Ischia. Am Tag fehlt von vielen Menschen ein Lebenszeichen - Rettungskräfte machen sich auf die Suche.

weiterlesen...
E-Scooter-Verleiher in Paris verschärfen ihre Regeln
Aus aller Welt

Kreuz und quer sind Touristen wie Bewohner in Paris mit E-Scootern unterwegs - auf der Straße werden Regeln oft missachtet, Roller liegen auf Gehwegen herum. Die Stadt denkt nun über ein Verbot nach.

weiterlesen...