8. März 2022 / Wissenswertes

Stadt nimmt Lebensmittelpakete und Gutscheine an

Ab Montag in der Infothek im Rathaus

Immer mehr Menschen aus der Ukraine fliehen vor dem Krieg in ihrem Land. Auch in Verl sind bereits Flüchtlinge angekommen und es werden noch deutlich mehr erwartet. Um den Menschen die Ankunft und das Leben hier zu erleichtern, bittet die Stadt Verl die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe.

Ab Montag werden an der Infothek im Rathaus Pakete mit haltbaren Lebensmitteln angenommen (zum Beispiel Nudeln, Reis, Kaffee, Tee, Konserven und ähnliches). Auch Gutscheine für örtliche Geschäfte (beispielsweise für Hygiene- und Kosmetikartikel oder ähnliche Dinge des täglichen Bedarfs) können abgegeben werden. „Damit können wir den Menschen ganz schnell, praktisch und unbürokratisch helfen. Denn die meisten fliehen ja nur mit dem Nötigsten“, sagt Barbara Menne, Leiterin des Koordinationsteams für die Ukraine-Hilfe der Stadt Verl.

Die Stadt hält mehrere Unterkünfte bereit und erwartet bereits Anfang der Woche die Ankunft einer größeren Gruppe. "Wer mit Gutscheinen für Dinge des täglichen Bedarfs helfen möchte, sollte diese möglichst kleinteilig stückeln, also beispielsweise im Wert von 10, 20 oder maximal 50 Euro", ergänzt Bürgermeister Michael Esken. Auch der Verler Heimatgutschein kann natürlich genutzt werden. Wer Lebensmittel abgibt, wird gebeten, diese in einem Schuhkarton oder ähnlichem gut zu verpacken.

Angenommen werden Lebensmittelpakete und Gutscheine zu den Öffnungszeiten des Bürgerservices (montags bis mittwochs von 8 bis 12.30 Uhr und 14 bis 17 Uhr, donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und 14 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 12.30 Uhr und samstags von 9.30 bis 12 Uhr). Wichtig: Andere Geld-, Sach- oder Kleiderspenden werden im Rathaus nicht angenommen.

Noch ein Hinweis: Geflüchtete aus der Ukraine, die bei Verwandten oder Bekannten in Verl bereits untergekommen sind oder noch unterkommen, werden gebeten, sich unbedingt für die Anmeldeformalitäten im Rathaus zu melden. 

Unterbringungsmöglichkeiten gesucht
Weiterhin können sich auch Bürgerinnen und Bürger melden, die kurzfristig Unterbringungsmöglichkeiten zur Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine zur Verfügung stellen möchten. Dafür sollte dieses FORMULAR genutzt werden. Die Stadt selbst hält zwar grundsätzlich Wohnungen für zugewiesene Flüchtlinge vor, möglicherweise könnte der Bedarf aber deutlich größer sein.

Für Informationen und Anfragen zur Ukraine-Hilfe hat die Stadtverwaltung eine eigene E-Mali-Adresse eingerichtet: ukrainehilfe@​verl.de

Quelle & Bild: Stadt Verl

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