Nach dem Angriff mit einer Armbrust in einem Bremerhavener Gymnasium wird der Tatverdächtige in einer Psychiatrie auf seine Schuldfähigkeit untersucht. Der 21-Jährige sei auf Anordnung des Amtsgerichts bereits in der vorigen Woche aus der Untersuchungshaft in eine psychiatrische Einrichtung verlegt worden, sagte Oberstaatsanwalt Oliver Constien. Ob der Tatverdächtige schuldfähig sei oder nicht, lasse sich dort besser feststellen als in einer Justizvollzugsanstalt. Am Tatvorwurf ändere die einstweilige Unterbringung nichts. Die bei dem Angriff vor drei Wochen schwer verletzte Mitarbeiterin der Schule sei inzwischen außer Lebensgefahr. «Ihr Zustand ist stabil», sagte der Oberstaatsanwalt. Der Tatverdächtige soll mit einer Armbrust auf sie geschossen haben. Außerdem soll er mit einer Schreckschusspistole Schüsse in die Luft abgegeben haben, sagte Constien. Kurz nach der Tat nahm die Polizei den Mann in der Nähe des Tatorts fest. Ihm wird versuchter Mord vorgeworfen. Er mache weiterhin von seinem Schweigerecht Gebrauch, sagte Constien.Schulmitarbeiterin außer Lebensgefahr
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Armbrust-Angriff an Schule: Verdächtiger in Psychiatrie
Dort soll laut Staatsanwaltschaft die Frage der Schuldfähigkeit geklärt werden. Der 21-jährige Tatverdächtige schweigt seit seinem Armbrust-Angriff an einer Schule in Bremerhaven.
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