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Das „teutolab-Chemie“

Das „teutolab-Chemie“

Seit dem 25. Januar 2017 ist die Gesamtschule Verl offizielle Netzwerkschule des „teutolab-Chemie“. Der Kooperationsvertrag der Gesamtschule Verl mit der Universität Bielefeld wurde von Seiten der Gesamtschule Verl von der Schulleitung und von der Universität Bielefeld durch von Prof. Dr. Herbers unterzeichnet. Herr Prof. Dr. Herbers ist maßgeblich für die Entwicklung und Durchführung des teutolabs-Chemie weltweit zuständig.

Im Säurelabor werden Haushalts-chemikalien mit Rotkohlsaft als Indikator untersucht.
Eines der Grundprinzipien des teutolabs-Chemie ist die Betreuung von Grundschülern durch Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Verl. Ältere Schülerinnen und Schüler werden quasi zu „Chemielehrerinnen und Chemielehrer“ für jüngere Schülerinnen und Schüler. An der Gesamtschule Verl wird die Rolle der „Chemielehrerinnen und Chemielehrer“ von Zehntklässlern eingenommen.

Die jüngeren Schüler besuchen die vierten Klassen der Grundschulen in Verl und der näheren Umgebung. Jede vierte Klasse wird an einem Nachmittag an die Gesamtschule Verl eingeladen und hat die Möglichkeit, die sogenannte Versuchsreihe „Zitrone I“ durchzuführen.

Im Duftlabor werden spezielle Gerüche in Erlenmeyerkolben ermittelt.
Bei dieser Versuchsreihe werden Experimente in drei verschiedenen Laboren durchgeführt: dem Duft-, Säure- und Zauberlabor. Jede Grundschülerin und jeder Grundschüler darf an diesem Nachmittag alle Labore durchlaufen. Die oben genannten Labore werden von den Zehntklässlern vorbereitet und betreut. Die Grundschülerinnen und Grundschüler führen die Experimente nach Möglichkeit selbstständig und in Eigenregie durch. Um dies zu gewährleisten liegen zu jedem Experiment Versuchsanleitungen am Versuchstisch bereit. Somit wird ein weiteres Grundprinzip des Projekts verwirklicht. Nur wenn die Grundschülerinnen und Grundschüler nicht mehr weiter wissen oder eine schwierige Situation eintreten könnte, greifen die älteren Schülerinnen und Schüler ein oder sind unterstützend wirksam.

Aus Sicherheitsgründen, aber auch um den Laborcharakter zu betonen, werden sowohl die älteren als auch die jüngeren Schülerinnen und Schüler speziell eingekleidet: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält einen Laborkittel, eine Schutzbrille, ein Namensschild und ein Laborjournal.

Insgesamt kostet ein solcher Experimentiernachmittag jede Grundschülerin und jeden Grundschüler  einen Obolus von 3€. Von diesem Geld werden die Materialkosten gedeckt und während einer Experimentierpause Getränke zur Verfügung gestellt. Außerdem erhält jede Klasse zur Erinnerung an den Nachmittag ein laminiertes Klassenfoto in Laborkleidung.

Das teutolab-Chemie ist somit einem schönen, interessanten Projekt für Groß und Klein geworden und bietet Grundschülerinnen und Grundschülerin bereits vor dem Übergang in die weiterführenden Schule einen Einblick. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Verl erhalten am Ende des Schuljahres nach erfolgreicher Durchführung als Betreuer ein Zertifikat.

teutolab-Chemie an der Gesamtschule Verl: Eine Win-Win-Situation für Groß und Klein!

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