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Örtliche Zweigstellen stehen auf der Wunschliste

Gütersloh. Werther (Westf.) ist das Paradebeispiel: Wenn die Musikschule für den Kreis Gütersloh in einer Kommune eine eigene Adresse hat, ist der Zuspruch größer. Die Zweigstelle im Haus Storck führt zu einer besseren Wahrnehmung im Ort, zu mehr Schülerinnen und Schülern. „Dieses Modell würden wir gerne auf andere Kommunen übertragen“, kündigte Miriam Köpke gegenüber Landrat Sven-Georg Adenauer an. Die neue Leiterin der Musikschule für den Kreis Gütersloh weilte zum Kennenlernbesuch im Kreishaus.

Adenauer lud Köpke in die nächste Bürgermeisterrunde ein, um das Anliegen dort vorzustellen. „Das ist eine unheimlich wichtige Arbeit, die Sie machen“, erklärte Adenauer. Eine musikalische Ausbildung sei für Kinder und Jugendliche ebenso wie Sport immens wichtig und wirke sich positiv auf die gesamte Entwicklung aus. Gerade vor diesem Hintergrund verwies er auf den Umstand, dass die Gebäude der Musikschule in der Stadt Gütersloh von dieser faktisch ohne Miete zur Verfügung gestellt würden. Dies sollte für die anderen Kommunen zumindest ein Denkanreiz sein, so Adenauer.  Köpke wird jetzt im Mai den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern ihr Anliegen präsentieren und sich natürlich bei der Gelegenheit in der großen Runde vorstellen. Sie ist seit dem 1. Februar Schulleiterin und damit Nachfolgerin von Michael Corßen, der in den Ruhestand gegangen ist.

Der Kreis Gütersloh ist der maßgebliche kommunale Finanzier der Musikschule für den Kreis Gütersloh, die von einem Trägerverein geführt wird. Mitglied in diesem Trägerverein ist auch der Kreis Gütersloh. Die Musikschule hat ein flächendeckendes Angebot – mit einer Ausnahme: In Halle (Westf.) bietet sie nicht aktiv ihre Leistungen aus Rücksicht der dortigen, von der Stadt maßgeblich unterstützten, Musikschule an.

Bildzeile: Die neue Leiterin der Musikschule für den Kreis Gütersloh zu Besuch im Kreishaus (v.l.): Landrat Sven-Georg Adenauer, Miriam Köpke und Michael Ritter, Verwaltungsleiter der Musikschule.                        Foto: Kreis Gütersloh

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