11. Dezember 2023 / Aus aller Welt

Erste Kegelrobben des Jahres in Friedrichskoog

Die beiden niedlichen kleinen Kegelrobben werden einmal zu großen Raubtieren heranwachsen. Erstmal müssen Toni und Hätti aber in der Seehundstation Friedrichskoog aufgepäppelt werden.

Die Kegelrobbenweibchen Hätti (l) und Toni in der Seehundstation Friedrichskoog.
von dpa

Die ersten beiden jungen Kegelrobben des Jahres sind von der Quarantänestation der Seehundstation Friedrichskoog (Kreis Dithmarschen) in den Aufzuchtbereich umgezogen. Die gut 23 und 18 Kilogramm schweren Weibchen Toni und Hätti wurden Ende November im Alter von etwa zwei Wochen von der Helgoländer Düne nach Friedrichskoog gebracht. Sie hatten noch kein ausreichendes Gewicht, um alleine zu überleben.

Beide Tiere hätten ihr neues Revier schnell erkundet und machten den Eindruck, dass sie sich wohlfühlten, sagte eine Mitarbeiterin der Seehundstation. Sie werden jetzt mit reichlich Fisch bis zu einem Gewicht von 35 bis 40 Kilogramm aufgepäppelt und können wahrscheinlich schon Anfang Januar in der Nordsee ausgewildert werden.

Die ersten Tage hatten die Jungtiere in der Friedrichskooger Quarantänestation verbracht. Bis Ende November wurden auf der Helgoländer Düne nach Angaben der Seehundstation 467 Jungtiere gezählt. In freier Natur sollen Menschen einen möglichst großen Abstand zu den Meeressäugern halten.

Kegelrobben sind die größten Raubtiere Deutschlands. Sie können nach Angaben der Deutschen Wildtierstiftung bis zu 2,5 Meter lang und 300 Kilogramm schwer werden. Kegelrobben sind in Deutschland nach dem Bundesnaturschutzgesetz und der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU streng geschützt.


Bildnachweis: © Daniel Bockwoldt/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Freibad-Saison startet am 3. Mai | Freier Eintritt am Eröffnungstag
Stadt Verl

Am Freitag, 3. Mai, ist es so weit: Das Verler Freibad ist startklar für die Saison und öffnet pünktlich um 6 Uhr...

weiterlesen...
Aktuell

Bei Valentine dreht sich alles um große Fahrzeuge

weiterlesen...

Neueste Artikel

Experten warnen vor Kontrollverlust über KI-Systeme
Aus aller Welt

Die mahnenden Stimmen von Experten, die vor den Risiken Künstlicher Intelligenz warnen, häufen sich. Doch nicht alle in der Branche finden Alarmstimmung angemessen.

weiterlesen...
Lampen aus Kürbissen: Die Künstlerin und ihr Gemüse
Aus aller Welt

Hand aufs Herz - wer kennt Kalebassen? Sind das alte Schiffsgeschütze? Nein, es geht hier um Flaschenkürbisse. Gemüse, keine Kanonen. Eine Künstlerin macht Erstaunliches daraus.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Experten warnen vor Kontrollverlust über KI-Systeme
Aus aller Welt

Die mahnenden Stimmen von Experten, die vor den Risiken Künstlicher Intelligenz warnen, häufen sich. Doch nicht alle in der Branche finden Alarmstimmung angemessen.

weiterlesen...
Lampen aus Kürbissen: Die Künstlerin und ihr Gemüse
Aus aller Welt

Hand aufs Herz - wer kennt Kalebassen? Sind das alte Schiffsgeschütze? Nein, es geht hier um Flaschenkürbisse. Gemüse, keine Kanonen. Eine Künstlerin macht Erstaunliches daraus.

weiterlesen...