11. Juni 2024 / Aus aller Welt

Hitzewelle in Griechenland und der Türkei

Nur am Strand lässt es sich aushalten, ansonsten wird empfohlen, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben: In Südosteuropa hat eine mehrtägige Hitzewelle begonnen.

Eine Frau schützt sich mit einem Sonnenschirm auf dem Syntagma-Platz in Athen vor der Sonne: Warme Luftmassen sorgen für Temperaturen von örtlich bis zu 45 Grad.
Veröffentlicht am 11. Juni 2024 um 14:32 Uhr von dpa

Warme Luftmassen über Nordafrika und dem zentralen Mittelmeer machen sich auf in Richtung Osten - und sorgen von Dienstag bis Freitag in Griechenland und der Türkei für Temperaturen von örtlich bis zu 45 Grad. Mit den höchsten Werten werde am Mittwoch und Donnerstag gerechnet, bevor die Hitze zum Wochenende abflaue, teilte der griechische Wetterdienst mit. 

Die Feuerwehr warnte auf der Plattform X vor hoher bis sehr hoher Waldbrandgefahr am Mittwoch. Vor allem Mittelgriechenland, aber auch Teile der Halbinsel Peloponnes und Kretas seien betroffen. 

Die Schulen des Landes werden in den kommenden Tagen entweder um 11.30 Uhr schließen oder gleich ganz geschlossen bleiben - das entscheiden die jeweiligen Gemeinden. Das Arbeitsministerium forderte die Menschen sowohl im staatlichen als auch im privaten Sektor dazu auf, im Home-Office zu arbeiten, sofern dies möglich ist. 

Für die vielen Touristen in Athen hat das griechische Rote Kreuz Stände mit Personal am zentralen Syntagma-Platz und an der Akropolis eingerichtet - dort verteilen die Mitarbeiter auch gratis Wasser.

Denn das sind die wichtigsten Tipps: die heißen Mittagsstunden im Freien meiden, viel Wasser trinken, auf Alkohol verzichten, nicht zu schwer essen und keinen Sport im Freien treiben. Für Obdachlose, Bedürftige und Menschen, die zu Hause keine Klimaanlage haben, öffnen viele Städte und Gemeinden in Griechenland öffentliche, klimatisierte Gebäude, in denen man Schutz suchen kann. 

Der türkische Wetterdienst warnte ebenfalls vor der Hitzewelle, die mit Temperaturen bis zu 45 Grad vor allem den Westen des Landes treffen wird. Die Bürger sollten sich zwischen 11.00 und 16.00 Uhr nicht im Freien aufhalten, das gelte insbesondere für Alte, Kinder und chronisch Kranke, hieß es. Wegen der Waldbrandgefahr sind Medienberichten zufolge 26 Löschflugzeuge sowie Drohnen und Helikopter in Alarmbereitschaft. Ein Buschbrand im südtürkischen Urlaubsort Antalya wurde unter Kontrolle gebracht. 


Bildnachweis: © Socrates Baltagiannis/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Übersicht über aktuelle Baustellen im Stadtgebiet
Stadt Verl

Wann, wo und wie lange? Hier finden Sie Informationen über aktuelle Verkehrsbaustellen im Stadtgebiet. So können Sie...

weiterlesen...
Nächster Hobbymarkt am 4. Juli
Stadt Verl

Am Samstag, 4. Juli, ist in Kaunitz von 6 bis 14 Uhr wieder Hobbymarkt. Neben Zier- und Wirtschaftsgeflügel sind...

weiterlesen...
Informationen und Neuigkeiten zum Verler Freibad
Stadt Verl

Die Verler Freibad-Saison hat am 30. April begonnen. Alle Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen sowie...

weiterlesen...

Neueste Artikel

Zweitgrößter Waldbrand Spaniens - Sánchez fordert Klimapakt
Aus aller Welt

Der Waldbrand nordöstlich von Madrid ist bereits der zweitgrößte der jüngeren Geschichte Spaniens. Die zerstörte Fläche wird von Tag zu Tag größer. Doch die Behörden sind inzwischen optimistisch.

weiterlesen...
Online-Trading-Betrug: Opfer investieren über eine Million
Aus aller Welt

24 Menschen aus ganz Deutschland sollen Geld in vermeintliche Online-Trading-Plattformen investiert haben. Doch Gewinne wurden nie ausgezahlt. Was die Ermittler einer Frau aus Schweden vorwerfen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Zweitgrößter Waldbrand Spaniens - Sánchez fordert Klimapakt
Aus aller Welt

Der Waldbrand nordöstlich von Madrid ist bereits der zweitgrößte der jüngeren Geschichte Spaniens. Die zerstörte Fläche wird von Tag zu Tag größer. Doch die Behörden sind inzwischen optimistisch.

weiterlesen...
Online-Trading-Betrug: Opfer investieren über eine Million
Aus aller Welt

24 Menschen aus ganz Deutschland sollen Geld in vermeintliche Online-Trading-Plattformen investiert haben. Doch Gewinne wurden nie ausgezahlt. Was die Ermittler einer Frau aus Schweden vorwerfen.

weiterlesen...