Die Anti-Monarchie-Organisation Republic hat eine ganzjährige Öffnung des Buckingham-Palastes für Touristen gefordert. «Mit den Ticketeinnahmen könnte man die Reparaturen und die Restaurierung finanzieren, ohne in die Steuerkasse greifen zu müssen», sagte Republic-Chef Graham Smith am Sonntag dem Sender Sky News. Smith streitet nicht ab, dass der Buckingham-Palast ein wichtiges Symbol für Großbritannien sei und nicht vernachlässigt werden sollte. Derzeit diskutiere man aber über Einsparungen bei Gehältern im öffentlichen Sektor, gleichzeitig würden Millionen von Pfund in die Instandhaltung des Gebäudes gesteckt. «Das ist eine absurde Geldverschwendung», meinte Smith. Auch der Vatikan und das Weiße Haus seien fast das ganze Jahr für Touristen geöffnet, obwohl der Papst beziehungsweise der US-Präsident dort zuhause seien. Queen Elizabeth II. ist mittlerweile vollständig nach Schloss Windsor umgezogen, so dass der Buckingham-Palast ohnehin nicht mehr ständig bewohnt wird. Seit diesem Wochenende ist der Palast - wie seit Jahren im Sommer - einige Wochen für Touristen geöffnet.
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Jederzeit in den Buckingham-Palast?
Alte Gemäuer müssen meist für viel Geld instandgehalten werden. Das gilt auch für den Buckingham Palace in London. Die Kosten übernimmt bisher der britische Steuerzahler. Doch das muss ja nicht so bleiben.
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