26. Januar 2022 / Aus aller Welt

Ölpest vor Peru: Neues Leck an Raffinerie entdeckt

6000 Barrel Öl waren gerade erst beim Entladen eines Tankers vor der Küste Perus ins Meer gelaufen. Noch während der Aufräumarbeiten entdecken Einsatzkräfte neues Leck.

Das aus der Raffinerie La Pampilla des spanischen Energiekonzerns Repsol ausgelaufenen Öl hat nördlich der peruanischen Hauptstadt Lima 21 Strände verschmutzt.
von dpa

Aus einer Raffinerie an der peruanischen Küste ist erneut Öl ins Meer gelaufen.

Während die Säuberungsarbeiten nach einer Ölpest an den Stränden nördlich der Hauptstadt Lima noch andauerten, entdeckten Einsatzkräfte ein neues Leck an der Raffinerie La Pampilla, wie das Umweltministerium am Mittwoch mitteilte.

Auch die Marine des südamerikanischen Landes meldete einen neuen Ölteppich vor der Raffinerie des spanischen Energiekonzerns Repsol. Wie viel Öl diesmal auslief, war zunächst unklar.

Zuletzt waren beim Entladen eines Tankers etwa 6000 Barrel (je 159 Liter) Öl ausgelaufen. Hohe Wellen nach der Eruption des Vulkans Hunga-Tonga-Hunga-Ha’apai auf Tonga hätten den Unfall verursacht, teilte Repsol mit. 21 Strände wurden kontaminiert und zahlreiche Tiere von ausgelaufenem Öl verschmutzt. Rund 2500 Arbeiter waren an den Aufräumarbeiten beteiligt. Nach Angaben von Repsol wurden bislang über 10.000 Kubikmeter verschmutzter Sand abgetragen - das entspricht mehr als 2000 Containern.


Bildnachweis: © ---/Presidencia Peru/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Übersicht über aktuelle Baustellen
Stadt Verl

Wann, wo und wie lange? Hier finden Sie Informationen über aktuelle Verkehrsbaustellen im Stadtgebiet. So können Sie...

weiterlesen...
Spielgruppenplätze für das neue Kitajahr
Aktueller Hinweis

Ab morgen (01.05.) werden Anmeldungen entgegen genommen

weiterlesen...

Neueste Artikel

Mindestens 22 Tote nach Stürmen in den USA
Aus aller Welt

Extremes Wetter gibt es wegen der Klimakrise immer häufiger. In den USA endet das «Memorial Day Weekend» für Menschen in etlichen Bundesstaaten katastrophal.

weiterlesen...
Dürre in Afrika: Namibia erklärt Ausnahmezustand
Aus aller Welt

In zahlreiche Ländern im südlichen Afrika bleibt der Regen aus. Jetzt schlägt auch Namibia Alarm.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Mindestens 22 Tote nach Stürmen in den USA
Aus aller Welt

Extremes Wetter gibt es wegen der Klimakrise immer häufiger. In den USA endet das «Memorial Day Weekend» für Menschen in etlichen Bundesstaaten katastrophal.

weiterlesen...
Dürre in Afrika: Namibia erklärt Ausnahmezustand
Aus aller Welt

In zahlreiche Ländern im südlichen Afrika bleibt der Regen aus. Jetzt schlägt auch Namibia Alarm.

weiterlesen...