30. April 2024 / Aus aller Welt

14-Jähriger nach Attacke mit Schwert in London gestorben

Ein Angriff entsetzt die Menschen in der britischen Hauptstadt. Ein Mann soll mehrere Leute mit einem Schwert verletzt und einen Teenager getötet haben. Auch der König meldet sich zu Wort.

Einsatzkräfte sind im Nordosten Londons nach dem Angriff mit einem Schwert im Einsatz.
Veröffentlicht am 30. April 2024 um 17:02 Uhr von dpa

Bei einem Messerangriff in London sind ein 14-jähriger Junge getötet und mehrere Menschen schwer verletzt worden. Ermittler nahmen einen Verdächtigen fest, der mit einem Schwert bewaffnet war. «Die Ereignisse an diesem Morgen sind einfach furchtbar», sagte Chief Superintendent Stuart Bell von der Metropolitan Police. 

Die Ermittlungen stünden noch am Anfang. Der Hintergründe des Angriffs waren unklar. Die Polizei ging zunächst nicht davon aus, dass es sich um einen Terrorangriff oder eine gezielte Attacke handelte. 

Der Teenager sei mit Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden und dort gestorben, sagte Bell. Zwei Polizisten hätten erhebliche Verletzungen erlitten und seien operiert worden. Sie seien aber vermutlich außer Lebensgefahr. Auch zwei weitere Menschen seien verletzt worden, aber nicht lebensgefährlich.

Sunak und Charles III. sprechen Anteilnahme aus

Großbritanniens Premierminister Rishi Sunak sprach von einem schockierenden Vorfall. «Meine Gedanken sind bei den Betroffenen und ihre Familien», teilte er auf der Plattform X (früher Twitter) mit. Er bedankte sich bei den Rettungskräften für ihren Einsatz und bei den Polizisten für ihren Mut. «Solche Gewalt hat keinen Platz auf unseren Straßen.» Auch König Charles III. ließ seine Anteilnahme ausrichten. Er habe angeordnet, ihn über den Vorfall genau zu informieren, sagte ein Palastsprecher. Innenminister James Cleverly rief dazu auf, nicht zu spekulieren und keine Aufnahmen des Falls online zu verbreiten, sondern wichtige Informationen der Polizei zu melden.

Am Morgen war der Behörde gemeldet worden, dass ein Fahrzeug in ein Gebäude gefahren sei und mehrere Menschen niedergestochen worden seien. Ein 36-Jähriger sei festgenommen worden - 22 Minuten, nachdem der erste Notruf bei der Polizei eingegangen sei, sagte Bell. 

Viele in London würden wissen wollen, warum diese furchtbare Tat geschehen sei. «Und es ist unser Job, das herauszufinden, und das werden wir», sagte Bell. Die Tat ereignete sich morgens im nordöstlichen Stadtteil Hainault nahe einer Bahnstation. 


Bildnachweis: © Peter Kingdom/PA Media/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Übersicht über aktuelle Baustellen im Stadtgebiet
Stadt Verl

Wann, wo und wie lange? Hier finden Sie Informationen über aktuelle Verkehrsbaustellen im Stadtgebiet. So können Sie...

weiterlesen...
Nächster Hobbymarkt am 5. September
Stadt Verl

Am Samstag, 5. September, ist in Kaunitz von 6 bis 14 Uhr wieder Hobbymarkt. Neben Zier- und Wirtschaftsgeflügel sind...

weiterlesen...
Rollator-Club trifft sich am 14. und 28. August
Stadt Verl

Unter dem Motto „Bewegung ist die beste Medizin“ trifft sich regelmäßig an jedem 2. und 4. Freitag im Monat der...

weiterlesen...

Neueste Artikel

Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
Aus aller Welt

In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.

weiterlesen...
Mehr als 1.000 Fälle von West-Nil-Virus in Europa
Aus aller Welt

In Europa steigen die Infektionen mit dem West-Nil-Virus: Inzwischen sind 15 Länder betroffen – auch Deutschland gehört dazu.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
Aus aller Welt

In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.

weiterlesen...
Mehr als 1.000 Fälle von West-Nil-Virus in Europa
Aus aller Welt

In Europa steigen die Infektionen mit dem West-Nil-Virus: Inzwischen sind 15 Länder betroffen – auch Deutschland gehört dazu.

weiterlesen...